[Review] Yana Toboso: Black Butler 1

6690979Story
Sebastian ist Butler des Phantomhive Anwesens in der Nähe von London im ausgehenden 19. Jahrhundert. Er hat alle Hände voll damit zu tun, den Haushalt zu führen, das Personal unter Kontrolle zu halten und den jungen Earl Ciel zu zügeln. Doch ihn und den Earl verbindet ein dunkler Pakt, denn unser eleganter, athlethischer und patenter Butler ist eigentlich ein Dämon, der Ciel bei seinen Racheplänen nach dem Tod seiner Eltern unterstützt.

Zeichnungen
Die Zeichnungen sind wirklich wunderbar, ich liebe die zum Teil sehr detailreichen Darstellungen des Anwesens und der Garderobe der Helden. Die Charaktere sind ebenfalls beeindruckend, mal komisch, mal niedlich, mal elegant. Sehr gut haben mir auch die Anordnungen der einzelnen Zeichnungen gefallen, das Kästchen-Schema wird oft unterbrochen und aufgelockert, es gibt ganzseitige Zeichnungen und Zeichnungen im Hintergrund. Das Layout der Gesamtseite wurde offensichtlich stets gut durchdacht. Rein optisch schon ein echtes Highlight!

Fazit
Der Manga macht Lust auf mehr, im ersten Teil wird viel über das Setting und die Charaktere vermittelt, aber es gibt auch einen echten Spannungsbogen, der aber nur einen vergleichsweise kleinen Teil der Geschichte einnimmt. Mir hat das nichts ausgemacht, weil ich es einfach genossen habe, in die Welt zu versinken und die optischen Leckerbissen zu genießen. Es ist eben ein Einführungsband, bei dem das Hauptaugenmerk auf der Vorstellung der „Welt“ und der Charaktere liegt. Der Humor ist trocken und genau mein Ding. Ich werde die Reihe auf jeden Fall weiterverfolgen.4-sterne-schw

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[Review] Leo Tolstoi: Krieg und Frieden

8878021Ich habe lange gehadert, wie ich dieses Buch bewerten soll. Es hat mir gefallen, war aber oft einfach mühsam und für meinen Geschmack zu ausschweifend. Die drei Sterne, für die ich mich letztlich entschieden habe und die meinem Leseerlebnis am besten entsprechen, sind in gewisser Weise absolut unpassend, denn sie scheinen auf ein mittelmäßiges Buch hinzuweisen, und mittelmäßig ist rein gar nichts an Krieg und Frieden.

Es geht hier um militärische, gesellschaftliche und private Verwicklungen zur Zeit der napoleonischen Kriege, die ineinander verwoben, parallel erzählt werden. Es gibt einige Protagonisten und unzählige, immer sehr detailreich beschriebene Nebenfiguren.

Tolstoi schafft es wirklich, den Leser ins Russland des frühen 19. Jahrhunderts zu entführen. Sowohl das gesellschaftliche Parkett, als auch die grausamen Kriegsbeschreibungen sind stets lebendig und detailreich beschrieben. Einzig, wenn er hin und wieder im Hauptteil und sehr ausschweifend im Epilog über Geschichte philosophiert, wird es langweilig (für mich). Die Geschichte wird zur Seite gestellt und man hat das Gefühl, ein Sachbuch über Kriegstheorie und -philosophie zu lesen.

Was mir einfach gefehlt hat, war eine anhaltende Verbindung zu den Protagonisten der Erzählung. Tolstoi beschreibt Charaktere, ihr Äußeres und ihre Motive immer sehr analytisch und distanziert, was mir persönlich nicht besonders liegt.

Gut gefallen hat mir die Entwicklung einiger Charaktere, die sich vor dem Hintergrund ihrer individuellen Schicksale entfalten und wachsen.

Für mich persönlich hätte man die Geschichte von 2400 auf 700 Seiten kürzen können und hätte dadurch Geschichte und Hintergrund einfach besser auf den Punkt bringen können.

Mir lag Tolstois Anna Karenina viel mehr, nachdem ich mich dort eingelesen hatte, habe ich an den Seiten geklebt, mitgefiebert, mitgelitten, mich über Anna aufgeregt… in Krieg und Frieden gab es nur sehr wenige Momente, in denen ich wirklich mitgefiebert habe. Der direkte Vergleich der zwei Bücher hat dann auch den entscheidenden Anstoß gegeben, nur 3 Sterne zu vergeben, also 2 weniger als bei Anna Karenina.3-sterne-schw

[Review] Vladimir Nabokov: Pale Fire

7805Das Buch bewegt sich auf mehreren Ebenen. Zum einen das 999zeilige Gedicht des fiktiven Autors John Shade, der im Gedicht unter anderem den tragischen Tod seiner Tochter verarbeitet. Zum anderen wird ein Kommentar zum Gedicht nachgestellt, den der ebenfalls fiktive Charles Kinbote verfasst hat. Darin analysiert er das Gedicht, fügt wissenswertes über das Privatleben seines Freundes und Nachbarn Shade ein, aber er läßt es sich auch nicht nehmen, die Geschichte eines Königs aus einem fiktiven, aber an Russland erinnernden Landes, im Exil zu berichten (view spoiler) . Die Anmerkungen tragen so erstaunlich wenig zum Verständnis des Gedichtes bei, sondern verlieren sich in einer völlig anderen Geschichte.

Zuerst war ich sehr verwirrt und bin zwischen Gedicht und jeweiliger Anmerkung hin und her gesprungen, was mir aber den Lesefluss zerstört hat. Ich habe dann zuerst dann Gedicht komplett gelesen und danach die Anmerkungen, von denen aus ich dann zurück zum Gedicht geblättert habe. Diese Methode hat für mich am besten funktioniert.

Als ich dann meinen Rhythmus gefunden hatte, bin ich mehr und mehr in die schräge Struktur eingetaucht, Es gab bewegende Momente, lustige Momente, wunderbare Formulierungen und Bilder (hach, Nabokov kann einfach schreiben) und ständig das Gefühl, Nabokov hinter mir kichern zu hören, wenn ich mich wieder einmal gefragt habe, was sich hinter der Metaebene (also der Ebene des Kommentars) verbirgt.

An „Lolita“ kommt das Buch für mich nicht heran, aber Nabokov ist wieder ein echtes Glanzstück gelungen. 4-sterne-schw

[Review] James McWilliams: The Modern Savage – Our Unthinking Decision to Eat Animals

22545435The first quarter of the book was a bit dry, it consisted mostly of quotes from other sources and provided little of its own (as it felt to me) Since it summarized a lot of books I already read, it was a bit of a boring read. Also the part in which the existing situation in slaughterhouses is described wasn’t very fresh although it was important to get it into people’s minds (again). And I guess this was neccessary to get all readers onto the same level of background information.

The main point of the author though is that as bad as things are in slaughterhouses, it would be wrong to believe that things are handled less brutal or in a way less prone to the viruses etc. that stirr up huge meat scandals on a regular basis.
What follows now is what made the book stand out for me: A far more unique part: The author collected bits and pieces by hobby farmers, backyard breeders etc. His main source here is the internet, it might be a selective way to reflect the voice of that kind of farmers but it was interesting and impressive. Blog posts about backyard slaughtering are analysed as well as forum discussions of breeders.

It might not be an objective, scientific way to analyse the collective way of thinking of those backyard and smallscale farmers but it sheds a light on the way of thinking of way too many and it makes you rethink „greener“ alternatives to big slaughterhouses. He tries to make clear that one shouldn’t go the „slightly better“ way but the right way.

The writing wasn’t that captivating, I am aware it is a non-fiction book, but they can be written in a more entertaining way too I think, without loosing their serious approach at all. When it got a bit less dry it soon seemed dismissive (towards the bloggers and farmers) to me.

I did enjoy the book as dispite the beginning that seemed like a collection of thoughts and quotes from other books, it did go a unique way in the end.

(I received a free digital copy of this book via NetGalley.)3-sterne-schw

[Mein Lesejahr] März 2014

01 The Peculiar Stefan Bachmann ***
02 Timeless Gail Carriger ****
03 Lady Chatterley’s Lover D.H. Lawrence **
04 Soulless Manga 1 Gail Carriger *****
05 Soulless Manga 2 Gail Carriger ****
06 Soulless Manga 3 Gail Carriger ****
07 Pawn Aimee Carter **
08 Lolita Vladimir Nabocov *****
09 Perfect Escape Jennifer Brown ***
10 Spiel des Lebens Veit Etzold ***
11 Spiel der Angst Veit Etzold **
12 Split Second Casie West **
13 Gefährliche Liebschaften Laclos ****
14 Life after life Kate Atkinson **

maerz

 

Highlight des Monats war für mich „Lolita“, toll geschrieben und inhaltlich erschütternd, aber trotz allem immer mit einem wunderbaren Humor… hat mir sehr gut gefallen! Auch „Gefährliche Liebschaften“ hat mir wunderbare Lesestunden beschert. Die Soulless Reihe habe ich in diesem Monat beendet, waqs mich etwas traurig stimmt, aber die Mangas konnten mir über die ersten Entzugserscheinungen hinweg helfen.

Komplette Flops, also 1-Sterne-Bücher waren in diesem Monat nicht dabei, aber ich war schon ziemlich enttäuscht von Lady Chatterley’s Lover (nervige Protagonistin und völlig unansprechend geschrieben) und von „Life after Life“, die Autorin mag ich eigentlich sehr und sie schreibt auch hier wieder wunderbar, aber für mich kam kein Lesefluss auf.

[Autoreninterview] Martina Riemer

20491002Es ist soweit!
Das „Baby“ einer lieben Freundin und Bloggerin hat nun offiziell das (Amazon-) Licht der Welt erblickt! Hier könnt Ihr das Buch genauer unter die Lupe nehmen (und KAUFEN!!). Ich hatte das Glück schon früh in das Buch schnuppern zu können und es war sehr spannend, den Weg zu verfolgen. Jetzt heißt es Daumen drücken, dass das Buch die Aufmerksamkeit bekommt, die es verdient!

Inhaltsangabe:

Endlich bricht für Vic das letzte Highschool Jahr an und sie kann es kaum erwarten, die lästige Schuluniform einzumotten. Doch es beginnt anders als gedacht: Sie trifft immer wieder auf Rafael, einen mysteriösen Schüler, der plötzlich überall auftaucht. Trotzdem schafft er es, sich nicht nur in ihr Leben zu schleichen, sondern auch in ihr Herz.
Wäre da nicht ein großes Problem: Seit sie ihn besser kennengelernt hat, bekommt sie das beklemmende Gefühl nicht los, ständig beobachtet zu werden. Zusätzlich jagen ihr die Frauenmorde, die in den letzten Wochen Glasgow überschatten, eine große Angst ein, bis sich Vic nicht mehr sicher ist, ob sie verrückt wird oder ob tatsächlich etwas vor sich geht. Bald verliert sich Vic in dem Gefühl der Verfolgung und der Liebe zu Rafael. Aber ist er wirklich der, für den sie ihn hält? Sie weiß nicht mehr, wem sie trauen kann oder wer ein falsches Spiel mit ihr treibt.
Kann die Liebe bestehen, wenn die Angst einem die Luft abschnürt?

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Martina hat sich freundlicherweise bereit erklärt ein paar Fragen zu beantworten.

  • Besonders gut hat mir die Atmosphäre von Glasgow und der schottischen Küste gefallen. Bist Du selbst schon einmal in Glasgow gewesen?7752383
    Nein, leider noch nicht bin ich noch nicht direkt in Glasgow gewesen. Bisher war ich nur zwei Mal in England in London und einmal an der Küste im Süden. Aber die Gegend in den Highlands hat mich schon immer fasziniert mit den weitläufigen, satten Hügeln und dem peitschendem Wetter an den Klippen. Einfach toll zum Träumen und zum Ausdenken von Geschichten. Statt selbst dort gewesen zu sein, habe ich viel mit Google Maps gearbeitet und bin sozusagen über das Internet die Strecken ‚abgegangen‘. 😉
  • Wie würdest Du selbst das Genre bezeichnen? Wie stellst Du Dir die Hauptzielgruppe vor?
    Schwierig, das es nicht vollständig nur in eine Schiene einzuordnen ist. Es ist zum Teil New Adult Contemporary Romance. Aber nicht nur, denn dafür ist es an manchen Stellen zu düster und mysteriös mit den Frauenmorden und dem Verfolger. Aber als Thriller kann man es auch nicht bezeichnen, das doch die Gefühle und die Liebe im Vordergrund stehen. Wenn mich Freunde fragen, sage ich immer ‚eine mysteriöse Liebesgeschichte für etwas erwachsenere Jugendliche‘ – das ist meiner Meinung nach die einfachste Einordnung.
  • Wer ist Dein liebster Charakter im Buch und warum?
    Eigentlich ist das Rafael, weil ich ihn einfach toll finde und er der romantische Held der Geschichte ist, der das Herz von Vic – als auch dem Leser – erobern soll. Aber ich muss sagen, dass ich auch Stew sehr gerne haben. Er ist der beste Freund von Vic und bei ihm mag ich sehr seinen Humor und ich muss jedesmal Schmunzeln, wenn ich an ihn denke. Stew ist zwar der Pausenclown und macht immer nur Witze, aber hinter seiner lustigen Fassade ist mehr, als man zu Beginn erahnt.
  • Gab es ein Kapitel, dass Dir beim Schreiben besonders gut gefallen hat und warum?
    Ich mochte das Kapitel im Park, als sie Rafael verfolgt haben, weil es zuerst eher spaßig beginnt, aber später auch die Annäherung von Rafael zeigt. Ich hoffe sehr, dass dem Leser an dieser Stelle auch etwas warm in der Bauchgegend wird. Mir geht es jedes Mal so, wenn ich diese Stelle lese.
  • Was war die größte Herausforderung beim Schreiben?
    Das schwierigste war für mich zu entscheiden, wie viel Information ich geben darf und was ich besser verheimlichen soll, sodass sich der Leser noch auskennt, um was es geht, aber nicht zu viel verrät, wodurch es spannend und interessant bleibt, bis am Ende dann die Auflösung kommt. Es kam mir manchmal so vor wie ein Seilakt, bei dem man genau die richtige Balance finden muss.
  • Gab es ein Bild/ Idee, die Dich inspiriert hat, Initialzündung? Was war zuerst da? Eine Idee zur Story? Das Setting oder die Charaktere?
    Zu allererst gab es die Szene oben am Sprungturm, als Vic und Rafael nicht miteinander reden dürfen. Diese Begebenheit habe ich – so klischeehaft es klingt – geträumt und es hat mich nicht mehr losgelassen. Dann haben sich die Charaktere deutlicher herauskristallisiert und sind mir immer wieder im Kopf herum gespukt, solange, bis ich mich hingesetzt und ihre Geschichte niedergeschrieben habe. Erst danach haben sich die Handlung und der weitere Verlauf gezeigt.
  • Wenn Du an die erste Idee zum Buch zurück denkst, wie nah ist das Endergebnis dann an der allerersten Idee?
    Ganz am Anfang wollte ich eigentlich eine Fantasygeschichte daraus machen, und zwar so, dass die Hauptfiguren aus zwei verschiedenen Welten kommen und deshalb nicht zusammen sein dürfen. Aber später habe ich bemerkt, dass das einfach nicht zu meinen Figuren passt und mich dann für eine Geschichte im Hier und Jetzt, ohne den ganzen Schnickschnack entschieden. Obwohl es nun doch anders geworden ist, als zuerst gedacht, bin ich dennoch zufrieden mit dem Endergebnis.
  • War der Verlauf genau durchstrukturiert oder hat sich vieles beim Schreiben ergeben?
    Das hier war mein erstes Manuskript und damals habe ich einfach nur drauf los geschrieben, weil ich es nur für mich geschrieben habe und nicht vorhatte damit an die Öffentlichkeit zu gehen. Daher ‚nein‘, der Plot war vorher nicht genau durchgeplant und hat sich oft wie von selbst beim Schreiben ergeben. Wenn sich dadurch in der Handlung manchmal ein Hänger ergeben hat, habe ich einfach gewartet und eine Pause eingelegt, bis ich eine Lösung gefunden habe und dann wieder weitergeschrieben.
    Aber anders zu arbeiten – mit einem durchdachten Plotplan – ist viel leichter und genau das mache ich jetzt auch bei jeder weiteren Geschichte, auch wenn sich dort noch immer hin und wieder neue Wendungen oder Szenen ergeben.
  • Ich stelle mir den Autor/ die Autorin immer gerne bei der Arbeit vor. Also wann und wie schreibst Du? Tagsüber, Abends, Nachts? Am Schreibtisch oder auf der Couch? Musik? Liebstes schreibbegleitendes Getränk? Knabberei?
    Das wüsste ich auch gerne – wie das VollzeitAutoren so machen!? ^^
    Bei mir sieht es so aus, dass ich nach einem langen Arbeitstag nach Hause komme, dann etwas esse, während ich nebenbei lese. Danach kommt oft ein wenig Sport und erst danach, also am Abend, setzte ich mich an den Laptop um zu schreiben. Am liebsten an den Schreibtisch im Schlafzimmer, da es dort am bequemsten ist, wenn man längere Zeit schreibt.
    Getränke dazu: am besten Apfelschorle. Oder wenn ich an den Wochenenden schon am Vormittag schreibe, trinke ich mindestens zwei Tassen Kaffee.
    Knabberei gibt es oft keine… vergesse in dieser Zeit eher auf das Essen, also an den Wochenenden. Dann muss mich mein Partner immer daran erinnern, dass Mittag schon lange vorbei ist und wir etwas essen sollten 😉
    Musik höre ich ganz, ganz leise im Hintergrund, da ich es nicht leiden kann, wenn absolute Stille herrscht, weil ich mich dann am wenigsten konzentrieren kann. Entweder ich höre Birdy, Ed Sheeran, Thomas David, Lifehouse (vor allem beim Schreiben von ‚Glasgow RAIN‘), … und weitere Liebeslieder. Oder ich höre eine Internetseite, die KaffehausSound präsentiert – man hört dort leichtes Stimmengewirr, das Scheppern von Porzellan oder das Geräusch, wenn jemand den Stuhl verschiebt. Dieser Sound funktioniert am Besten.
  • Welche Schauspieler wären Deine Traumbesetzung für Dein Buch?
    Nicht gerade Schauspieler, aber natürlich habe ich in den Weiten des Internets nach Gesichtern gesucht, die meinen Figuren entsprechen. Für Rafael war sofort das Model Marlon Teixeira meine erste Wahl. Hier meine ich seine jungen Jahre, als er noch nicht soo lange Haare hatte. ^^ Das gleiche ist mit Vic – hier würde ich die junge Jessica Simpson sehen, als sie noch nicht so bekannt war.
  • Dein erstes veröffentlichtes Buch! Schreiben, Verlagssuche und Korrekturen waren sicher ein Abenteuer. Gab es eine herausstechende Sache, die Du dabei gelernt hast und mit uns teilen möchtest?
    Das Schreiben ist wie alles andere im Leben ein Prozess und vor allem auch Übungssache. Ich habe beim Schreiben selber gelernt, mich verbessert und hoffentlich gesteigert. Aber nicht nur durch das Schreiben, sondern auch durch Buchratgeber oder durch die Hilfe meiner Testleser, die mich auf Fehler oder Logiklücken aufmerksam gemacht haben. Was ich sonst noch gelernt habe? Ich muss zugeben, dass ich rückblickend nicht weiß, ob ich noch einmal den Weg des self-publishing machen würde. Es wartet so viel Arbeit auf einem, sobald das geschriebene Buch fertig ist und damit meine ich nicht, das Ausbessern, Korrektur lesen und dergleichen. Sondern schlichte Sachen wie den Buchsatz setzen oder andere Fragen, wie zb.: „Wie wandle ich das Buch (Word) in eine epub Datei um?“ – was ich übrigens noch immer nicht weiß. ^^
    „Wer macht das Cover?“
    „Wie viel kann ich mir für ein Lektorat leisten?“ usw. usf.
    Daher muss ich gestehen, dass man beim Selbstpublizieren auf ein hartes Business stößt, das manchmal gnadenlos sein kann und einem oft an die eigenen Grenzen bringt. Dadurch habe ich zwar gelernt durchzuhalten, nicht zu schnell aufzugeben und verbissen zu sein, bei dem, was mir wichtig ist, aber es ist auch anstrengend und fordert einen. Doch zum Glück gibt es viele andere Indie-Autoren, die einem immer mit einem offenen Ohr hilfreich zur Seite stehen. Ein herzliches Dankeschön auf diesem Wege!

[Mein Lesejahr] Februar 2014

Februar

028 01 The little Android Marissa Meyer ***

029 02 Cress Marissa Meyer ***

030 03 Harry Potter – The Prequel JK Rowling ***

031 04 Er ist wieder da (Hörbuch) Timur Vermes *****

032 05 Insignia SJ Kincaid *

033 06 Changeless Gail Carriger ****

034 07 A Maiden Lane Christmas Special Elizabeth Hoyt **

035 08 The Vegan Cookbook Adele McConnell ***

036 09 Alienated Melissa Landers ***

037 10 Ins Dunkle Dee Hunter *

038 11 Hummeldumm (Hörbuch) Tommy Jaud **

039 12 Auf Umwegen ins Herz Sarah Saxx **

040 13 Blood Red Snow White Marcus Sedgewick*

041 14 Blameless Gail Carriger ****

042 15 Cold Spell Jackson Pearce ***

043 16 Der Graf von Monte Christo Alexandre Dumas ***

044 17 World Shaker Richard Harland **

045 18 Mrs. Maddox Jamie McGuire ****

046 19 The Rosie Project (Hörbuch) Graeme Simsion *****

047 20 The Unbound Victoria Schwab ***

048 21 Frozen Melissa de la Cruz *

049 22 Heartless Gail Carriger ****

Geprägt wurde der Lesemonat vor allem durch Der Graf von Monte Christo, ein tolles Buch, aber zum Teil etwas langatmig und verworren.

Außerdem habe ich nach langer Zeit mal wieder Hörbücher gehört und fand es überraschend nett und angenehm. So war mein Monatshighlight dann auch The Rosie Project von Graeme Simsion. Wahnsinnig komisch und toll gelesen.

Der Monat stand aber sicher im Zeichen von Gail Carriger, durch einen Buddy Read bin ich wieder auf die Parasol Protocol Reihe gekommen und ihr (und Lord Maccon 😉 ) ziemlich verfallen! Ich habe die Teile 2-4 gelesen und Anfang März noch Teil 5 und die 3 Mangabände gelesen.

Flop des Monats war Frozen von Melissa de la Cruz und Michael Johnston. Ein alberner Genre-Mix ohne Gefühl.