[Review] Kate Atkinson: Life after Life

17796863Ursula lebt ihr Leben wieder und wieder. Mal stirbt sie gleich bei der Geburt im Jahr 1910, dann ist der Arzt bei der Geburt zugegen und kann die um ihren Hals gewickelte Nabelschnur rechtzeitig kappen, doch sie ertrinkt mit 5 Jahren im Meer. Mal wird sie vorm Ertrinken bewahrt, stürzt aber ein paar Monate später aus dem Fenster. Je mehr Klippen sie in ihrem Leben umschifft, desto mehr wird ihr Leben und das ihrer Lieben vom 2. Weltkrieg überschattet, bis Ursula schließlich beschließt, ihr Leben darauf auszurichten, die Geschichte zu ändern und den Mann zu töten, der für den 2. Weltkrieg verantwortlich ist: Hitler.

Geschrieben ist das Buch wirklich wunderbar. Kate Atkinson hat ein Gespür für Sprache und Charaktere. Eigentlich hat mir auch die Idee sehr gut gefallen, aber für mich kam durch die episodenhafte Erzählform kein richtiger Lesefluss auf, was sicher eher an mir und meinen Buchvorlieben lag, als am Buch selbst.

Oft waren Lebensverläufe auch einfach zu emotional aufwühlend und deprimierend für meinen Geschmack, so dass ich das Buch irgendwann nur noch ungern zur Hand genommen habe.

Fazit: Tolle Idee, toller Schreibstil, aber eher langweilig und wegen der Wiederholungen bzw. parallelen Lebensentwürfen, die man irgendwie im Kopf haben muss, anstrengend zu lesen. 2-sterne-schw

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