[Review] Laura Kneidl: Light & Darkness

18684953Light ist eine Deligierte, dass heißt ihr wird ein Paranormaler (Vampir, Dämon, Fee etc.) zugeteilt und sie soll ihn gleichzeitig überwachen und für ihn eine Verbindung zur Welt der Menschen darstellen. Normalerweise werden Männern nur männliche Wesen und Frauen nur weibliche Wesen zugeteilt, aber durch einen Fehler wird ihr der junge Dämon Dante zugeteilt, der von der Idee einer Deligierten gehorchen zu sollen wenig begeistert ist.

Was ich mochte:
Die Idee/ Welt war eine ganz besondere. Obwohl ich ja viel in dem Genre unterwegs bin ist mir so eine Idee noch nicht begegnet. Hat mir richtig gut gefallen! Sowohl die gesamte Welt, wie Nicht-Menschen in die Gesellschaft „integriert“ sind, bzw. wie auch ganz deutlich den kritischen Punkten des Systems angesprochen wurden, als auch der kleine Familien-Kosmos von Light und die Dynamik zwischen ihr und Dante.
Der Sprachstil ist wunderbar leicht ohne simpel zu wirken, sehr angenehm zu lesen.
Ein Stand-Alone Fantasy Roman! Man meint ja, man könne solche Geschichten nur in Trilogien erzählen. Sehr erfrischend!

Was ich nicht so sehr mochte:
Mir ist nicht ganz klar, warum die Geschichte in den USA spielen musste, sie hätte meiner Meinung nach genau so in einer fiktiven deutschen Stadt spielen können. Das schöne an Büchern deutscher Autoren ist für mich oft, dass sie eben nicht in den USA spielen. Ich mag das Land ja sehr, aber ich lese ohnehin schon so viele Bücher amerikanischer Autoren, dass ich gerade bei Autoren aus Deutschland/ Europa froh bin, mal etwas zu lesen, was hier spielt. (Ist aber eine nur meine persönliche Einstellung.) ((Aber wenn sie in einem anderen Land spielen, sollte man sich nicht an Kleinigkeiten, wie dass eine unverheiratete 17-jährige Schülerin in den USA mit „Mrs“ angesprochen wird, stören müssen.))
Dante war mir zu unentschlossen in seiner „Rebellion“, im Grunde war er doch lammfromm bis auf die Tatsache, dass er sein Bett angebaut hat und sie so „gezwungen“ war, ihn in ihr Bett zu lassen. Dass sie so in einem Bett gelandet sind, fand ich ja niedlich, aber es kam mir etwas zu konstruiert vor.
Vor allem am Anfang fand ich die Regeln, die ein Kapitel einleiten recht spoilernd.
Ich habe etwas zwischen 3 und 4 Sternen geschwankt, aber wenn ich mir die Bücher, die bei mir in diesem Jahr 3 bzw 4 Sterne bekommen haben ansehe, reiht sich Light & Darkness eher in die 3-Sterne Gesellschaft ein. Also am Ende 3 Sterne von mir.

Insgesamt definitiv lesenswert. Eine tolle Idee mit interessanten Charakteren. 3-sterne-schw

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