[Rezension] Holly Blake: The Coldest Girl in Coldtown

12813630Die Welt hat sich verändert, Über Jahrtausende hatten die Vampire im Verborgenen gelebt, nur gerade so viele Menschen verwandelt, wie zum Überleben der Rasse nötig war, doch ein grössenwahnsinniger Vampir reichte, um die „Infektion“ quer über den Erdball zu verteilen. So entstanden abgeriegelte Ghettos, den Coldtowns, in denen Vampire ihre eigenen Gesetze machen.

Nach einer Party wacht Tana in der Badewanne auf und entdeckt ein Blutbad. Alle anderen Partygäste tot, von Vampiren getötet. In einem Schlafzimmer findet sie ihren offenbar infizierten Exfreund und einen Vampir, beide gefesselt. Gemeinsam fliehen sie in Richtung einer Coldtown fliehen.

Die Geschichte wird mit einigen Rückblenden in die Vergangenheit der Protagonisten erzählt, was mir sehr gut gefallen hat.

Das Cover ist einfach toll und ein echter Hingucker, inklusive dem Buchrücken, hach! Ich bin froh, dass ich mir hier die gedruckte Version zugelegt habe, es ist leicht mattiert und fasst sich einfach toll an.

Das Worldbuilding ist genial, einfach anders als andere Vampirgeschichten/-welten. Sehr innovativ und speziell, leider erschwerte mir das die Sache auch etwas, denn die Logik, die hinter der Verwandlung zum Vampir steckt, ist etwas komplizierter und ich hatte nicht immer alle Möglichkeiten und Konsequenzen so ganz auf dem Schirm. Die Autorin hilft allerdings sehr geschickt dabei mit gut gestreuten Hinweisen am Ball zu bleiben.

Die Charaktere sind faszinierend, die Heldin ist stark und mutig und trotzdem kein „harter Brocken“, ihr „love Interest“ ist ebenfalls sehr interessant, beide haben einige Traumata aus der Vergangenheit zu bewältigen. Die Chemie zwischen den beiden stimmt einfach. Allerdings hatte ich bei beiden das Gefühl, dass sie mir bis zum Ende etwas fremd geblieben sind. Auch viele der Nebencharaktere waren einfach toll, aber letztlich bleibt alles oberflächlich und fremd.

Die Geschichte an sich hatte für mich leider ein paar Längen, jedenfalls kam es mir während des Lesens so vor. Rückblickend ergibt vieles dann doch wieder Sinn. Das Ende kam mir dann auch etwas plötzlich und zu „einfach“.

Es gibt Gerüchte, dass es noch eine Fortsetzung geben soll, aber das Buch ist als Stand-Alone konzipiert und trotz eines „Ausblicks“ am Ende ist die Geschichte in sich abgeschlossen. 4-sterne-schw

 

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