[Rezension] Phoebe Kitanidis: Glimmer

11850771Elyse und Marshall wachen eines Morgens eng umschlungen und unbekleidet miteinander auf. Beide haben sie keine Ahnung, wer sie sind oder wie ihr Leben aussieht. Schnell stellen sie fest, dass sie sich in einer äußerst merkwürdigen Stadt befinden, in der die Bewohner plötzlich in sogenannte „heat naps“ verfallen, also plötzliche kurze Schläfe/ Ohnmachten, die als völlig normal angesehen werden.

Die Geschichte ist neu und sehr spannend, weil man als Leser sehr lange im Dunkeln tappt.

Leider fand ich beide Protagonisten nicht besonders mitreißend. Elyse hat vor allem über das eigene Leben völlig oberflächliche Urteile gefällt. Und er blieb einfach recht blass. Ich bin mit beiden nicht richtig warm geworden.

An einigen Stellen hatte ich das Gefühl, das die Protagonisten nur deshalb eine bestimmte Entscheidung treffen, weil die Autorin schon den nächsten Schritt im Kopf hat und sie ihre Figuren in diese Richtung schieben muss. Vieles war weder logisch noch gefühlsmäßig nachvollziehbar. Die Geschichte scheint nicht natürlich zu laufen, sondern wird immer wieder gewaltsam in bestimmte Richtungen gedrängt. Vieles verläuft zu glatt und bequem, zum Beispiel wie die Protagonisten immer wieder über entscheidende Hinweise stolpern.

Die Idee hätte 5 Sterne verdient, leider haperte es immer wieder an der Umsetzung. 3-sterne-schw

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