[Rezension] Janet Clark: Schweig still süßer Mund

13266950Als Janas beste Freundin Ella verschwindet, glaubt zunächst niemand außer Jana an ein Verbrechen, sie beginnt auf eigene Faust Erkundigungen einzuholen und muss erkennen, dass sie von vielem, was in letzter Zeit in Ellas Leben vorging, keine Ahnung hatte und beginnt an der Freundschaft zu zweifeln. Die Sorge um ihre Freundin läßt Jana einige Grenzen überschreiten, die sie selbst in Schwierigkeiten bringen.

Die Protaginisten sind sympathisch und selbst die Beweggründe der unsympathischeren Charaktere versteht man irgendwann.
Die Geschichte wird recht spannend erzählt, wobei man aus dem Thema noch mehr Spannung hätte herauskitzeln können, zum einen durch die Handlung, aber auch durch eine etwas genauere psychologische Betrachtung. Die Sprache ist frisch und angenehm zu lesen, nur in den Email-Passagen wird Jana eine Jugendsprache in den Mund gelegt, die etwas aufgesetzt wirkt.

Was den Täter angeht, war (mir) leider schon sehr früh klar, um wen es sich handelt. Die einzige Überraschung sind Motiv und der Ausgang der Geschichte. Das Ende hat mir gefallen, weil es etwas „anders“ war, als man es erwartet hätte.3-sterne-schw

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