[Rezension] Maria Semple: Where’d you go Bernadette

13526165Der Roman besteht aus Briefen, eMails und anderen Dokumenten mit kurzen erklärenden Passagen der Tochter der verschwundenen Titelheldin. Das mag nicht Jeder, ich finde es toll, wenn sich die Geschichte im Grunde erst im Kopf zusammen setzt und man nicht alles

Bernadette, ehemalige Star-Architektin, ist nun Hausfrau und Mutter und hat Probleme damit, mit fremden Menschen zu interagieren, deshalb hat sie eine persönliche Assistentin in Indien, die für sie alles per Computer/ Telefon erledigt zum Beispiel einen Tisch im Restaurant um die Ecke zu reservieren. Zu ihrem Entsetzen hat ihre Tochter Bee sich als Belohnung für ein perfektes Zeugnis eine Reise in die Antarktis gewünscht. Bernadette ist panisch und weiß nicht, wie sie die Zeit auf dem Schiff, zusammen gepfercht mit Hunderten Fremden überstehen soll.

Hm, das Buch fing toll an, leicht, charmant, witzig, aber mit ernsten Untertönen, aber irgendwie hat es vor allem im letzten Drittel ziemlich abgebaut, ohne dass ich konkret sagen könnte, woran es lag. Ich fand die eigentliche Suche nach Bernadette eher lahm, was für mich den Charme des Buches ausgemacht hatte war vor allem Bernadettes Humor und ihre Probleme, mit der Welt klar zu kommen. Und während der Suche nach ihr fehlte ihre Spritzigkeit einfach. Zum Teil war es mir dann auch zu absurd und abgedreht.

Insgesamt aber ein sehr charmantes Buch mit einem tollen Cover. Ich mochte die Verbindung aus einer leichten Erzählung und einem ernsteren Hintergrund. 3-sterne-schw

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2 Antworten zu “[Rezension] Maria Semple: Where’d you go Bernadette

  1. Wie schade, dass der Roman am Ende so abflacht. Aber weißt Du was, lesen will ich ihn trotzdem noch. Denn wenn die ersten zwei Drittel so gut sind, wie Du sagst, dann lohnt es sich für mich, bzw. hoffe ich, dass mir das letzte Drittel auch gefallen wird, nun da ich ein klein wenig vorgewarnt bin.
    LG, Katarina 🙂

    • Ich stehe mit meiner Meinung auch ziemlich alleine da glaube ich, den meisten gefällt das Buch von vorne bis hinten super. Also bin ich guter Hoffnung, dass Dir meine „Letzte Drittel Depression“ gar nicht auffällt. Und ja, das Buch ist definitiv etwas besonderes, lohnt sich auf jeden Fall.

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