[Rezension] Thomas Thiemeyer: Magda und Ben – Das verbotene Eden #3

04_Thiemeyer_Eden3.inddEin wirklicher Fan der Reihe war ich ohnehin nicht, fand die Grundidee aber sehr spannend und ebenso die Tatsache, dass diese Dystopie in Deutschland (also mal NICHT Amerika) spielt.

Magda und Ben waren dem Leser ja schon aus den ersten beiden Bänden vertraut und nun erfahren wir endlich etwas über ihre gemeinsame Vergangenheit und die Zeit des Ausbruchs des Virus.

Mit diesem Buch hatte ich recht viele Probleme.

Ben und Magda zum Beispiel, das titelgebende Hauptpaar, wird nur in ihrer Jugend Aufmerksamkeit geschenkt, das große Wiedersehen (weil sie alt und nicht mehr publikumstauglich sind?) inklusive der Aufarbeitung der Vergangenheit dem Leser dann halbherzig auf wenigen Seiten hingeworfen.

Die altertümliche Sprache. Warum sollten altmodische Ausdrücke wieder in Mode kommen nur weil das Leben wieder auf ein mittelalterliches Level zurückfällt. Würde unsere Generation von „wandeln“, „Gewändern“ etc. sprechen? Es kam mir einfach viel zu aufgesetzt und „Mittelalter-Flair-erzeugend“ vor.

Zu lesen, wie sich die Welt von der, wie wir sie kennen zu der in der Reihe dargestellten Dystopie entwickelt, hatte ich mir spannend vorgestellt. Tatsächlich kam mir vieles nicht wirklich logisch und viel zu überhastet vor.

Für mich hat die Reihe im guten Mittelmass begonnen und wurde dann zunehmend schlechter.2-sterne-schw

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