[Rezension] Maureen Johnson: 13 little blue envelopes

17020>Ginny ist ein eher schüchternes, angepasstes amerikanisches Mädchen. Nach dem Tod ihrer geliebten Tante, die ein recht wildes Künstlerleben geführt hat, wird sie durch 13 Briefe, die ihr ihre Tante hinterlassen hat auf eine Reise durch Europa geschickt. Dabei gibt es ein paar Regeln: Kein Handy oder andere elektronische Medien, um Kontakt nach Amerika aufzunehmen, kein Geld, außer dem, das ihr ihre Tante zur Verfügung stellt und sie darf den nächsten Brief erst öffnen, wenn sie an dem Ort angelangt ist, oder die Aufgabe erfüllt hat, den oder die der letzte Brief vorgegeben hat.
Die Geschichte ist leicht und nett erzählt, wirkte auf mich aber oft sehr wie „PS: I Love you“-light für Teenager. Das City-Hopping quer durch Europa mit manchmal nur wenigen Seiten pro Stadt wirkte auf mich sehr amerikanisch-befremdlich und oberflächlich.
Ginny und ihre Tante waren die einzigen Charaktere, die man besser kennengelernt hat. Alle anderen, exklusive Ginnys „love interest“ waren relativ lieblos dargestellt. Aber die eigentlich zentrale Beziehung ist ohnehin die zwischen Ginny und ihrer Tante.
Das Buch ist nett für Zwischendurch, liest sich schnell und leicht und vermittelt einen schönen Urlaubsflair. 3-sterne-schw

Advertisements

Eine Antwort zu “[Rezension] Maureen Johnson: 13 little blue envelopes

  1. Pingback: Montagsfrage: Was sind deine Leseziele im neuen Jahr? | Seitenansichten

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s