[Rezension] Heike Eva Schmidt: Purpurmond

13044107Gerade erst mit ihren Eltern nach Bamberg gezogen, hat Caitlyn noch keinen richtigen Anschluss gefunden. Bei einem Streich, den ihr Mitschüler spielen, wird sie nachts im Keller eines alten Gemäuers eingeschlossen. Durch Zufall findet sie dort einen in der Wand versteckten Halsreif und legt ihn um. Im nächsten Moment wird ihr schwindlig und sie findet sich in der Vergangenheit wieder. Im 17. Jahrhundert, gegen Ende der Hexenverfolgung.
Dort trifft sie auf Dorothea, die unglücklich in den Sohn des Richters verliebt ist, der zwar ebenso empfindet, aber dem sein Vater strikt verbietet, unter seinem Stand zu heiraten und auf Jacob, Dorotheas gut aussehenden Bruder, der sich für ein Leben als Mönch entschieden hat. Als sie wieder zurück in ihre Zeit kommt, stellt sie fest, dass sie den Halsreif nicht mehr abnehmen kann und dass er sich immer enger zuzuziehen scheint.

Die Geschichte ist toll erzählt, die Liebesgeschichten wirken etwas oberflächlich aber man vergibt es dem Buch sofort, weil die Geschichte in sich einfach spannend und wunderbar ist.

Viele Fakten über das Leben im Mittelalter und die Hexenverfolgung werden dem Leser nebenher vermittelt. Die Charaktere wirken glaubhaft und lebendig, vor allem Cat, die dem Leser mit ihrer lockeren Art sofort ans Herz wächst.

Für mich die perfekte Lektüre für einen verregneten Sonntag. 4-sterne-schw

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5 Antworten zu “[Rezension] Heike Eva Schmidt: Purpurmond

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