[Rezension] Martina Gercke: Holunderküsschen

Julia erwischt ihren Verlobten in flagranti mit einer gemeinsamen Kollegin („Titten-Annette“) und flieht mit dem Nachtzug nach Hamburg, wo sie sich bei ihrer besten Freundin einquartieren will. Sie verbringt die Nacht sturzbetrunken mit ihrem Kabinengenossen und wacht am nächsten Morgen verkatert und verwirrt auf.
Nachdem sie ihre Referenzen etwas frisiert hat, bekommt sie einen Job bei einem Reisemagazin, wo sie zu ihrem Entsetzen auf Benny, ihre Zugbekanntschaft trifft.

Es fallen leider störend viele Fehler wie falsche Worte auf, die den Lesefluss hemmen.
Es handelt sich hier eine typische seichte Chick-Lit Geschichte ohne Überraschungen, die aber trotzdem anfangs Spass macht. Die Protagonistin erinnert in ihrer Tollpatschigkeit und ihren Selbstzweifeln stark an Bridget Jones. Die Charaktere sind sehr simpel gestrickt, vom unwürdigen Verlobten, über den exaltierten schwulen Frisör bis zu der Mutter, die Julia unbedingt unter die Haube bringen will.

Zum Ende hin wird das Buch leider immer unerträglicher. Die Verwicklungen sind vorhersagbar und nach dem altbekannten Schema gestrickt. Leider kann ich das Buch nicht wirklich weiterempfehlen.

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