[Rezension] Morton Rhue: Fame Junkies

Mosaikartig wird die Geschichte von Jaimie, der 15-jährigen Paparazza und Avi, ihrem besten Freund und Jungschauspieler mit großen Ambitionen erzählt. In verschiedenen Erzählsträngen wird die Geschichte langsam aufgerollt. Jaime’s großer Traum geht in Erfüllung, als sie eine Woche mit Willow, einem Superstar verbringen darf. Nach einer Partynacht findet sie dann tatsächlich hochbrisante Fotos in ihrem Kameraspeicher.
Avi versucht derweil verzweifelt, dem Schönheitsideal Hollywoods näherzukommen, indem er sich diversen Operationen unterzieht.
Das Ende trieft dann nur so von Moral und ist nur schwer zu ertragen. Die Geschichte an sich ist aber wirklich gut geschrieben und sehr spannend. Trotz der häufig wechselnden Erzählstränge und Zeitebenen lässt es sich extrem flüssig lesen und ist ein echter „Page Turner“. Wenn nur der erhobene Zeigefinger nicht wäre, mit dem uns der Autor von „Die Welle“ belehrt, dass es „nicht darauf ankommt, dass man erkannt wird, sondern dass man selbst weiss, wer man ist“.
Das Buch hat mir trotzdem gut gefallen, vor allem durch den lockeren sprunghaften Erzählstil.

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