[Rezension] Jeanne DuPrau: The People of Sparks

Lina und Doon haben es geschafft, die Bewohner von Ember zu evakuieren. Zusammen begeben sie sich auf die Suche nach Zivilisation und einem Ort um sich niederzulassen. Nach einigen Tagen Wanderung finden sie Sparks, ein Dörfchen, dass es durch harte Arbeit nach der Katastrophe, vor der die Emberianer vor über 200 Jahren in eine eigens für sie konstruierte unterirdische Stadt gebracht worden waren, zu bescheidenem Wohlstand gebracht hat.
Die Menschen in Sparks sind bereit, die Emberianer aufzunehmen und ihnen die nötigsten Dinge beizubringen, um selbst ein Dorf zu gründen, haben jedoch Angst, ihren erarbeiteten Wohlstand zu verlieren. Auseinandersetzungen lassen nicht lange auf sich warten und Unzufriedenheit auf beiden Seiten schüren die Konflikte weiter.
Die Perspektive wechselt zwischen verschiedenen Protagonisten und man kann sowohl die Seite der Menschen aus Sparks als auch die Sichtweise der Menschen aus Ember nachvollziehen. Die Eskalation der Konflikte ist gut beschrieben und faszinierend.
Während The City of Ember vor allem durch die erst langsam wachsende Erkenntnis, dass es sich um ein unterirdisches Dorf nach einer Apokalypse handelt, spannend und interessant war, wirkt The People of Sparks allerdings nur wie eine ausschweifende und ermüdende Lektion gegen Fremdenfeindlichkeit und eskalierende Konflikte. Leider nur bedingt zu empfehlen.

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