[Rezension] Jane Johnson: Die Seele der Wüste

Die Geschichte wird in 2 Handlungssträngen erzählt. Mariata, Tochter eines Wüstenstammes verliebt sich in Amastan, der am grausamen Tod seiner Geliebten zu zerbrechen droht. Einige Jahrzehnte später erbt Izzy von ihrem Vater, einem Archäologen ein nordafrikanisches Amulett, sie bricht auf nach Marocco, um die Geschichte des Amuletts zu ergründen und herauszufinden, was ihr Vater ihr mit diesem Erbstück mitteilen wollte.
Der Schreibstil ist malerisch, ohne kitschig zu werden, die Wüste und das Leben in ihr wird wunderbar beschrieben.
Die Geschichte beginnt zunächst etwas langatmig, steigert sich aber in beiden Erzählsträngen ständig und wird immer spannender, bis man das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen kann. Der Klappentext verrät aber mal wieder VIEL zu viel über die Geschichte.
Was mir gut gelannen hat, war die Tatsache, dass die Welt der Touareg nicht nur romantisiert und idalisiert wurde und außerdem der Konflikt mit der modernen Welt, Kämpfe um Öl und Uran, Macht und Politik mit eingebunden werden.
Fazit: Toller Schmöker, der die Tür zu einem wenig bekannten Kulturkreis öffnet. Spannend, interressant und auch ein bisschen was fürs Herz.

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