[Rezension] Jason F. Wright: The Wednesday Letters

Nachdem Jack und Laurel eines Nachts  gemeinsam sterben, er an einem Gehirntumor und sie an einem Infarkt, finden ihre drei Kinder Briefe, die er an sie geschrieben hat, jeden Mittwoch, ihre gesamte Ehe hindurch. Sie lernen ihre Eltern neu kennen, erfahren von kleinen und großen Geheimnissen und denken über das eigene Leben nach.
Die Idee ist wunderbar, der Aufbau des Buches wirklich gelungen, die nicht chronologische Einstreuung der Briefe ist sehr gelungen und es ist ein Wohlfühlbuch, obwohl auch recht schockierende Dinge ans Tageslicht kommen.
Was mir nicht gefallen hat, war das es sich streckenweise wie eine Missionierungsschrift las. Auch fand ich die Charaktere etwas zu simpel gestrickt, sie sind einem zwar gleich ans Herz gewachsen, aber irgendwie fehlten doch die Ecken und Kanten gerade bei Jack und Laurel.
Trotzdem ein empfehlenswertes Buch, wenn man sich nicht zu sehr daran stört, dass man das Gefühl habe, die Kirche hat den Druck gesponsort.

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