[Rezension] Kate Morton: The House at Riverton

Schlimm, schlimm, schlimm… die Geschichte ist eigentlich nicht schlecht: Eine 98-jährige Frau erinnert sich kurz vor ihrem Tod an ein lang gehütetes Geheimnis, dass sie ihrem Enkel mitteilen möchte. Nach und nach wird Licht ins Dunkel gebracht und der Leser erfährt die dramatische Geschichte rund um die Famile, die auf dem englischen Herrenhaus „Riverton“ lebte und deren Hausmädchen die nun 98-jährige Grace war. Klingt vielversprechend dachte ich… die Autorin versteht es jedoch durch „Andeutungen“ alles vorweg zu nehmen, kein „Geheimnis“ kommt auch nur im Entferntesten überraschend. Im Gegenteil, die „versteckten“ Hinweise sind leuchtende Neonschilder und man kann jeden „geheimnisvollen“ Halbsatz mühelos vollenden.
Die Idee, die Geschichte aus der Sicht des beobachtenden Hausmädchens zu erzählen, die an einer entscheidenden Stelle dann doch großen Einfluss auf die Schicksale der Protagonisten hat, könnte wunderbar sein, aber ich hatte das Gefühl, dass die Autorin sie halt immer passend Tee servieren lässt, wenn wichtige Wendungen in der Familie besprochen werden.
Zum Schluß hat mich das Buch nur noch genervt, ich habe mich aber bis zum Ende gequält, in der Hoffnung auf eine wirkliche Steigerung zum Finale.
Mein Fazit: Zeitverschwendung!
(PS: Im Deutschen heisst das Buch Das geheime Spiel)

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