[Rezension] – „Seide“ von Alessandro Baricco

Im 19. Jahrhundert verschreibt sich ein französisches Dorf der Seidenspinnerei. Nachdem die Seidenraupen, die sie normalerweise aus Italien importieren in einem Jahr in Europa und Afrika von einer Krankheit befallen sind, schicken sie Hervé Joncour nach Japan, um dort gesunde Seidenraupen zu kaufen.
Dort begegnet er der Konkubine seines Handelspartners, und es entwickelt sich über die Jahre in denen er jährlich nach Japan fährt, um dort Raupen zu kaufen, eine zarte Liebesbeziehung, ohne dass die beiden je ein Wort miteinander wechseln können.
Voller Sinnlichkeit und Wehmut und doch in einer schlichten und klaren Sprache entfaltet sich eine wunderschöne Geschichte.
Sehr zu empfehlen.

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s